Die Wahrheit über Krankheit und die Massenmedienlügen
Die Wahrheit über Krankheit und die Massenmedienlügen

5. Buch Esra Offenbarung

Textquelle: Das 5. Buch Esra 169 Das Wort Gottes, welches zu Esra kam, dem Sohn Chusis, in den Tagen des Königs Nebukadnezar, lautet so: Gehe und tue meinem Volke seine Schandtaten kund und seinen Söhnen das Böse, das sie gegen mich begangen haben, damit sie davon ihren Kindeskindern wiedererzählen. Denn die Sünden ihrer Väter sind in ihnen noch gewachsen: sie haben mich vergessen und fremden Göttern geopfert. Habe ich sie nicht aus dem Lande Ägypten, aus dem Diensthause geführt! Sie aber haben mich zum Zorne gereizt und meine Ratschläge verachtet. Du jedoch schüttle das Haar deines Hauptes und laß alles Schlimme auf sie fallen, da sie meinem Gesetz nicht gehorcht haben, das halsstarrige Volk! Wie lange soll ich sie ertragen? Habe ich ihnen doch soviel Gutes erwiesen! Viele Könige habe ich um ihretwillen gestürzt, den Pharao mit seinen Dienern und sein ganzes Heer habe ich zerschmettert. Habe ich nicht um euretwillen die Stadt Bethsaida zerstört und im Osten zwei Städte, Tyrus und Sidon, mit Feuer verbrannt? Sprich du nun zu ihnen also: So spricht der Herr: Fürwahr, ich habe euch durch das Meer geführt und in unwegsamer Wüste euch gebahnte Straßen dargeboten. Als Führer habe ich euch den Moses gegeben und den Aaron als Priester. Licht habe ich euch durch die Wolkensäule gewährt und große Wundertaten unter euch getan. Ihr aber habt mich vergessen! spricht der Herr. - So spricht der Herr, der Allmächtige: Die Wachtel ist euch zum Zeichen gewesen, ein Lager habe ich euch zum Schutze gegeben. Und da habt ihr gemurrt! Und nicht habt ihr triumphiert in meinem Namen über die Vernichtung euerer Feinde, nein, bis zu diesem Tage murret ihr noch! Wo sind die Wohltaten, die ich euch erwiesen habe? Habt ihr nicht in der Wüste, als ihr Hunger und Durst littet, zu mir geschrien: Was hast du uns in diese Wüste geführt, uns zu töten? Besser, wir frondeten den Ägyptern, als daß wir sterben in dieser Wüste! Eure Schmerzen haben mir leid getan, und ich habe euch das Manna zur Speise gegeben, das Brot der Engel habt ihr gegessen. Habe ich nicht, als ihr Durst littet, den Felsen gespalten, und es floß Wasser in Fülle? Vor der Hitze deckte ich euch mit Baumblättern. Fette Länder habe ich euch zugeteilt, die Kanaaniter, die Pheresiter und Philister habe ich hingestreckt vor eurem Angesicht. - Was soll ich euch noch tun? spricht der Herr. -So spricht der Herr, der Allmächtige: Als ihr in der Wüste waret, dürstend am bittern Wasser und meinen Namen verwünschend, da habe ich nicht Feuer auf euch regnen lassen ob eurer Lästerungen, sondern durch ein Holz, das ins Wasser geworfen wurde, machte ich den Fluß süß. Was soll ich dir tun, Jakob? Du wolltest mich nicht hören, Juda! Ich werde zu anderen Völkern wandern und ihnen meinen Namen geben, auf daß sie meine Satzungen halten. Weil ihr mich verlassen habt, will ich euch auch verlassen. Wenn ihr mich um Erbarmen anfleht, will ich mich euer nicht erbarmen. Wenn ihr mich anruft, werde ich euch nicht hören. Denn ihr habt eure Hände mit Blut befleckt, und eure Füße sind rasch dabei, Mordtaten zu vollführen. Nicht als ob ihr mich im Stiche gelassen hättet, nein, euch selbst! spricht der Herr. So spricht der Herr, der Allmächtige: Habe ich euch nicht bittend gemahnt wie ein Vater seine Söhne, wie eine Mutter ihre Töchter, wie eine Amme ihre Säuglinge, ihr solltet mir zum Volk sein und ich euch zum Gott, ihr mir zu Söhnen und ich euch zum Vater? So habe ich euch gesammelt wie eine Henne ihre Kükken unter ihre Flügel. Nun aber, was soll ich euch tun? Ich werde euch vertreiben von meinem Angesicht! Wenn ihr mir Opfer bringt, werde ich mein Angesicht von euch wenden; denn Feste und Neumonde und fleischliche Beschneidungen habe ich euch nicht geboten. Ich habe meine Knechte, die Propheten, zu euch gesandt, die habt ihr genommen und getötet und ihre Körper zerfleischt. Ihr Blut will ich an euch heimsuchen, spricht der Herr. - So spricht der Herr, der Allmächtige: Euer Haus ist wüste, ich will euch davontreiben wie der Wind die Spreu. Und eure Kinder werden keine Nachkommen erzeugen, denn sie haben mit euch mein Gebot verachtet und getan, was böse ist in meinen Augen. Ich werde eure Wohnungen einem Volke geben, welches kommen wird, denen, die mich nicht gehört haben und doch glauben; denen ich keine Wunderzeichen gegeben habe. Sie werden tun, was ich geboten habe. Die Propheten haben sie nicht gesehen, und sie werden doch ihre Geschichte im Gedächtnis behalten. Ich bezeuge die Gnade, die dem kommenden Volke widerfahren soll, dessen Kinder vor Freude hüpfen, ob sie mich gleich mit den Augen des Körpers nicht sehen, nein, im Geiste glauben sie, was ich gesagt habe. Und jetzt, Vater, blicke her in Herrlichkeit und sieh dein Volk, das von Sonnenaufgang kommt! Ihnen werde ich geben die Herrschaft mit Abraham, Isaak und Jakob, Elia und Henoch, Sacharja und Hosea, Amos, Joel, Micha, Obadja, Zephanja, Nahum, Jona, Mattathias, Habakuk und den zwölf Engeln mit Blumen. So spricht der Herr: Ich habe dieses Volk aus der Knechtschaft geführt, habe ihnen Gebote gegeben durch meine Knechte, die Propheten, aber sie haben sie nicht hören wollen, sondern meinen Rat in den Wind geschlagen. Die Mutter, die sie geboren hat, spricht zu ihnen: Gehet, meine Söhne, denn ich bin verwitwet und verlassen. Ich habe euch mit Freuden großgezogen und mit Schmerz und Trauer verloren, weil ihr gesündigt habt vor dem Herrn und getan, was böse ist in meinen Augen. - Nun aber, was soll ich euch tun? - Ich bin verwitwet und verlassen. Gehet, meine Söhne, und bittet den Herrn um Erbarmen. Ich aber rufe dich, Vater, zum Zeugen an für die Mutter der Söhne, weil sie meinen Bund nicht haben halten wollen: Laß Verstörung über sie kommen und Plünderung über ihre Mutter, damit sie keine Nachkommen mehr bekommen. Laß sie unter die Völker zerstreut, ihre Namen vernichtet werden von der Erde, weil sie meinen Bund verachtet haben. Wehe dir, Assur, die du Ungerechte in dir birgst! Böse Stadt, bedenke, was ich an Sodom und Gomorrha getan habe, deren Land in Pechklumpen und Aschenhaufen liegt: So will ich die machen, die nicht auf mich gehört haben, spricht der Herr, der Allmächtige. Dies spricht der Herr zu Esra: Verkünde meinem Volke, daß ich ihnen das Reich Jerusalem geben werde, welches ich Israel geben wollte. Und ich werde mir die Herrlichkeit jener (= der Israeliten) nehmen und ihnen die ewigen Hütten geben, welche ich jenen bereitet hatte. Der Baum des Lebens wird ihnen zum Wohlgeruch einer Salbe werden, und sie werden sich nicht abmühen noch ermüden. Bittet, so werdet ihr empfangen, erbittet euch wenige Tage, daß sie verkürzt werden. Schon ist euch das Reich bereitet: Wachet! Ich rufe Himmel und Erde zu Zeugen an: habe ich doch das Böse eingestellt und das Gute geschaffen, so wahr als ich lebe, spricht der Herr. Gute Mutter, umarme deine Kinder, gib ihnen Freude wie eine Taube, die ihre Jungen führt, stärke ihre Füße, denn ich habe dich erwählt, spricht der Herr. Und ich werde die Toten aus ihren Örtern auferwecken und werde sie aus den Grabmälern herausführen, weil ich meinen Namen in ihnen erkannt habe. Fürchte dich nicht, Mutter der Kinder, denn ich habe, dich erwählt. Ich werde dir als Hilfe schicken meine Knechte Jesaja und Jeremia und Daniel, nach deren Rat ich dich geheiligt und dir bereitet habe zwölf Bäume, mit mannigfaltigen Früchten schwer behangen, und ebensoviele Quellen, die von Milch und Honig fließen, und sieben unermeßliche Berge, voll Rosen und Lilien, auf denen ich deine Kinder mit Freude erfüllen werde. Schaffe der Witwe Recht, dem Mündel verhilf zum Recht, dem Bedürftigen gib, die Waise schütze, den Nackten kleide, den Krüppel und den Schwachen pflege, den Lahmen verlache nicht, beschütze den Gebrechlichen, und den Blinden laß zum Schauen meiner Klarheit gelangen. Den Greis und den Jüngling hüte in deinen Mauern, deine kleinen Kinder bewahre, deine Sklaven und Freien sollen sich freuen, und deine ganze Schar in Frohsinn leben. Wo du Tote findest, da übergib sie einem Grabe, es bezeichnend: so werde ich dir den ersten Sitz bei meiner Auferstehung geben. Raste und ruhe, mein Volk, denn deine Ruhe wird kommen. Gute Amme, nähre deine Kinder, stärke doch ihre Füße! Die Sklaven, welche ich dir gegeben habe, - keiner von ihnen wird umkommen, denn ich werde sie suchen nach deiner Zahl. Ängstige dich nicht, denn wenn der Tag der Not und der Drangsal gekommen ist, werden andere weinen und traurig sein, du aber heiter und reich. Völker werden eifern und nichts gegen dich vermögen, spricht der Herr. Meine Hände werden dich schützen, damit deine Kinder nicht die Gehenna schauen. Freue dich, Mutter, mit deinen Kindern, denn ich werde dich erretten, spricht der Herr. Deiner schlafenden Kinder gedenke, denn ich werde sie aus den versteckten Gräbern in der Erde herausführen und Barmherzigkeit an ihnen üben, denn ich bin barmherzig, spricht der Herr. Umarme deine Geborenen, bis daß ich komme, und verkünde ihnen Barmherzigkeit, denn meine Brunnen strömen über, und meine Gnade wird nicht aufhören. Ich, Esra, empfing das Gebot vom Herrn auf dem Berge Horeb, daß ich zu Israel gehen sollte; als ich zu ihnen kam, verwarfen sie mich und nahmen das Gebot Gottes nicht an. Deshalb sage ich euch, ihr Völker, die ihr hört und versteht: Erwartet euren Hirten! Er wird die ewige Ruhe geben, denn sehr nahe ist der, welcher am Ende der Welt kommen wird. Seid bereit für die Belohnungen des Reiches, denn immerwährendes Licht wird euch leuchten für ewige Zeit. Fliehet den Schatten dieser Welt, nehmt an die Freude eurer Herrlichkeit; ich 170 bezeuge offen meinen Heiland. Das vom Herrn Angebotene nehmet an und freuet euch, dem dankend, der euch zu seinem himmlischen Reich berufen hat. Erhebt euch und steht und seht die Zahl der Versiegelten beim Mahle des Herrn. Diejenigen, welche sich vom Schatten der Welt abgewandt haben, haben glänzende Gewänder vom Herrn empfangen. Empfange, Zion, deine Zahl und umschließe deine Weißgekleideten, die das Gesetz des Herrn erfüllt haben. Die Zahl deiner Kinder, die du erwünschtest, ist voll, erbitte das Reich des Herrn, daß dein Volk geheiligt werde, welches berufen ist von Anfang an. Ich, Esra, sah auf dem Berge Zion eine große Schar, die ich nicht zählen konnte, und alle lobten den Herrn mit Gesängen. Und in ihrer Mitte war ein Jüngling hoch von Gestalt, der sie alle überragte, und er setzte jedem einzelnen von ihnen eine Krone aufs Haupt und wuchs noch mehr empor. Ich aber wurde von dem Wunder gefesselt. Dann fragte ich den Engel und sagte: Wer sind diese, Herr? Er antwortete mir und sagte: Das sind die, welche das sterbliche Kleid abgelegt und das unsterbliche angelegt und den Namen Gottes bekannt haben. Jetzt werden sie gekrönt und erhalten Palmen. Und ich sagte zum Engel: Wer ist jener Jüngling, der ihnen Kronen aufsetzt und Palmen in die Hände gibt? Er antwortete mir und sagte: Das ist der Sohn Gottes, den sie in der Welt bekannt haben. Ich aber fing an, die zu preisen, welche tapfer für den Namen des Herrn eingetreten waren. Darauf sagte mir der Engel: Geh! Verkünde meinem Volke, was für Wunder Gottes des Herrn und wie große du geschaut hast.