Die Wahrheit über Krankheit und die Massenmedienlügen
Die Wahrheit über Krankheit und die Massenmedienlügen

Jesaja Himmelfahrt

Textquelle: Die Himmelfahrt des Jesaja Im zwanzigsten Jahre der Herrschaft Hiskias, des Königs von Juda, kamen Jesaja, der Sohn des Amoz, und Jasub, der Sohn Jesajas, von Gilgal nach Jerusalem zu Hiskia. Und nachdem Jesaja eingetreten war, setzte er sich auf das Bett des Königs, und obwohl man ihm einen Sessel brachte, wollte er sich nicht darauf niederlassen. Da fing Jesaja an, mit dem König Hiskia Worte des Glaubens und der Gerechtigkeit zu reden, während alle Fürsten Israels herum saßen samt den Eunuchen und Räten des Königs. Und es waren daselbst 40 Propheten und Prophetensöhne, die waren aus den Nachbarbezirken, aus den Bergen und von den Feldern gekommen, als sie hörten, Jesaja würde aus Gilgal zu Hiskia kommen. Und sie waren gekommen, ihn zu begrüßen und seine Rede zu hören, und daß er seine Hand auf sie legen sollte und daß sie weissagten und er ihre Weissagung höre; und sie alle waren vor Jesaja. Dann redete Jesaja mit Hiskia Worte der Wahrheit und des Glaubens, und alle hörten die Tür, die jemand geöffnet hatte, und die Stimme des Geistes. Da rief der König alle Propheten und das ganze Volk, das sich daselbst vorfand, und sie kamen herein und Micha und Anania, der Alte, und Joel und Jasub setzten sich zu seiner Rechten und zu seiner Linken. Und es geschah, als sie alle die Stimme des Heiligen Geistes hörten, fielen sie alle anbetend auf ihre Knie und priesen Gott der Gerechtigkeit, den Höchsten in der höchsten Welt, der als Heiliger hoch oben seinen Sitz hat und unter den Heiligen ruht, und sie gaben Ehre dem, der so eine Vortrefflichkeit der Worte einem Menschen verliehen hat. Und während er durch den Heiligen Geist redete, indem alle zuhörten, schwieg er plötzlich still, und sein Bewußtsein ward von ihm genommen, und er sah die Männer nicht mehr, die vor ihm standen; und seine Augen waren geöffnet, aber sein Mund war stumm, und das Bewußtsein seiner Körperlichkeit war von ihm genommen, aber sein Odem war noch in ihm, denn er sah ein Gesicht. Und der Engel, der entsandt war, ihn schauen zu lassen, gehörte nicht zu diesem Firmament und nicht zu den Engeln der Herrlichkeit dieser Welt, sondern er war aus dem siebten Himmel gekommen. Und das Volk, welches herumstand, mit Ausnahme des Kreises der Propheten, meinte nicht, daß der heilige Jesaja hinaufgenommen sei. Und das Gesicht, das er sah, war nicht von dieser Welt, sondern aus der Welt, die 163 allem Fleisch verborgen ist. Und nachdem Jesaja dieses Gesicht geschaut hatte, teilte er es dem Hiskia, seinem Sohne Jasub und den übrigen Propheten, die gekommen waren, mit. Aber die Obersten, die Eunuchen und das Volk hörten nicht zu, mit Ausnahme von Sebna, dem Schreiber, Jojakim und Asaph, dem Chronisten, denn die waren Täter der Gerechtigkeit, und der Wohlgeruch des Geistes war in ihnen. Das Volk aber hörte nicht zu, denn Micha und Jasub, sein Sohn, hatten es hinaustreten lassen, als das Wissen um diese Welt ihm genommen und er wie ein Toter war. Das Gesicht aber, welches Jesaja gesehen hatte, erzählte er dem Hiskia, seinem Sohne Jasub, dem Micha und den übrigen Propheten und sprach: In diesem Zustande, als ich weissagte, nach dem Gehörten, das ihr gehört habt, sah ich einen hehren Engel, und er glich nicht der Herrlichkeit der Engel, die ich sonst immer zu sehen pflegte, sondern er besaß große Herrlichkeit und Würde, so daß ich die Herrlichkeit dieses Engels nicht beschreiben kann. Und als er mich bei meiner Hand gefaßt hatte, führte er mich empor; und ich sprach zu ihm: Wer bist du, und wie ist dein Name, und wohin führst du mich aufwärts? Denn mir war die Macht verliehen worden, mit ihm zu reden. Und er sprach zu mir: Wenn ich dich stufenweise aufwärts geführt haben werde und dir das Gesicht, zu dem ich gesandt worden bin, gezeigt haben werde, dann wirst du erkennen, wer ich bin; aber meinen Namen wirst du nicht erfahren, denn du mußt in diesen deinen Leib zurückkehren. Wohin ich dich aber emportragen werde, wirst du sehen, denn dazu bin ich gesandt worden. Und ich freute mich, daß er freundlich mit mir redete. Und er sprach zu mir: Freust du dich, daß ich freundlich mit dir geredet habe? - und er sprach weiter - aber du wirst einen sehen, der größer ist als ich, wie er freundlich und ruhig mit dir reden wird; und auch den Vater dessen, der größer ist, wirst du sehen, denn dazu bin ich aus dem siebenten Himmel gesandt worden, um dir Licht zu bringen, in dies alles. Und wir stiegen hinauf zum Firmament, ich und er, und daselbst sah ich den Sammael und seine Heerscharen, und ein großer Kampf fand gegen ihn statt, und die Engel Satans waren aufeinander neidisch. Und so wie droben, also ist es auch auf der Erde, denn das Abbild dessen, was in dem Firmament ist, ist hier auf Erden. Und ich sprach zu dem Engel: Was ist's mit diesem Kampf und was ist's mit diesem Neide? Und er sprach zu mir: So geht es, seitdem diese Welt besteht, bis jetzt, und dieser Kampf wird dauern bis er kommen wird, den du sehen sollst, und den Satan vernichten wird. Und danach brachte er mich hinauf über das Firmament, das ist der erste Himmel. Und daselbst sah ich in der Mitte einen Thron, und rechts und links davon waren Engel. Aber die Engel zur Linken waren nicht gleich den Engeln, die zur Rechten standen, sondern die zur Rechten stehenden besaßen eine größere Herrlichkeit; und sie lobsangen alle mit einer Stimme, und ein Thron war in der Mitte; und in der selben Weise lobsangen auch die zur Linken nach ihnen, aber ihre Stimme war nicht wie die Stimme derer zur Rechten, und ihr Lobgesang nicht wie der Lobgesang jener. Und ich fragte den Engel, der mich führte, und sprach zu ihm: Wem wird dieser Lobgesang gesandt? Und er sprach zu mir: Es ist zum Preise dessen, der im siebenten Himmel ist, für den, der unter den Heiligen in Ewigkeit ruht und für seinen Geliebten, woher ich zu dir gesandt worden bin. Dahin wird er gesandt. Und weiterhin ließ er mich aufsteigen in den zweiten Himmel, und die Höhe jenes Himmels ist wie die vom Himmel zur Erde und zum Firmament. Und ich sah daselbst wie im ersten Himmel rechts und links Engel und einen Thron in der Mitte und den Lobgesang der Engel im zweiten Himmel; und der, welcher im zweiten Himmel auf dem Throne saß, hatte eine größere Herrlichkeit als alle andern. Und viel mehr Herrlichkeit war im zweiten Himmel, und ihr Lobgesang war nicht wie der Lobgesang jener im ersten Himmel. Und ich fiel auf mein Angesicht, um ihn anzubeten, aber der Engel, der mich führte, gestattete es mir nicht, sondern sprach zu mir: Bete nicht an weder Engel noch Thron, die zu den sechs Himmeln gehören, weshalb ich gesandt bin, dich zu führen, bis ich es dir sagen werde im siebenten Himmel. Denn über alle Himmel und ihre Engel ist dein Thron gestellt und auch deine Kleider und deine Krone, die du sehen sollst. Und ich freute mich sehr, daß diejenigen, welche den Höchsten und seinen Geliebten liebhaben, bei ihrem Ende durch den Engel des Heiligen Geistes hier hinaufsteigen werden. Und er brachte mich hinauf in den dritten Himmel, und ich sah in gleicher Weise, welche zur Rechten und zur Linken, und auch hier stand mitten darin ein Thron; aber das Gedächtnis dieser Welt wird daselbst nicht erwähnt. Und ich sprach zu dem Engel, der bei mir war, denn die Herrlichkeit meines Angesichts verklärte sich, als ich von Himmel zu Himmel emporstieg: Nichts Eitles aus jener Welt wird hier genannt. Und er antwortete und sprach zu mir: Nichts wird genannt wegen seiner Schwachheit und nichts ist hier verborgen von dem, was geschieht. Und ich begehrte zu erforschen, wie es erkannt wird, aber er antwortete und sprach zu mir: Wenn ich dich in den siebenten Himmel gebracht habe, woher ich gesandt bin, hoch über diesen, dann wirst du erkennen, daß nichts verborgen ist den Thronen und denen, die in den Himmeln weilen, und den Engeln. Und die Lobgesänge, die sie sangen, und die Herrlichkeit dessen, der auf dem Throne saß, war groß, und die Engel zur Rechten und zur Linken besaßen eine größere Herrlichkeit als die im Himmel unter ihnen. Und er trug mich weiter empor zum vierten Himmel, und die Entfernung vom dritten Himmel zum vierten ist größer als die von der Erde zum Firmament. Und daselbst sah ich wiederum, welche zur Rechten und welche zur Linken, und der auf dem Throne saß, war mitten darin, und auch hier sangen sie Lobgesänge. Und die Lobgesänge und die Herrlichkeit der Engel zur Rechten waren größer als die derer zur Linken, und wiederum war die Herrlichkeit dessen, der auf dem Throne saß, größer als die der Engel zur Rechten, und ihre Herrlichkeit größer, als die derjenigen, die darunter waren. Und er brachte mich hinauf zum fünften Himmel. Und wiederum sah ich, welche zur Rechten und welche zur Linken und den, der auf dem Throne saß, mit größerer Herrlichkeit angetan als die im vierten Himmel. Und die Herrlichkeit derer zur Rechten übertraf die derer zur Linken. Und die Herrlichkeit dessen, der auf dem Throne saß, war größer als die Herrlichkeit der Engel zur Rechten, und ihre Lobgesänge waren herrlicher als die im vierten Himmel. Und ich pries den Unnennbaren und den Einzigen, der in den Himmeln wohnt, dessen Name unergründbar ist für alles Fleisch, der eine solche Herrlichkeit von Himmel zu Himmel verliehen hat, der die Herrlichkeit der Engel groß macht und größer die Herrlichkeit dessen, der auf dem Throne sitzt. Und wiederum hob er mich empor in den Luftkreis des sechsten Himmels, und ich sah daselbst eine Herrlichkeit, wie ich sie im fünften Himmel nicht gesehen hatte, als ich aufstieg, nämlich Engel in großer Herrlichkeit, und daselbst war ein heiliger und wunderbarer Lobgesang. Und ich sprach zu dem Engel, der mich führte: Was ist das, was ich sehe, mein Herr? Und er sprach: Ich bin nicht dein Herr, sondern dein Genosse. Und ich fragte abermals und sprach zu ihm: Warum sind die Engel nicht mehr paarweis? Und er sprach: Vom sechsten Himmel an und aufwärts gibt es nunmehr keine zur Linken und keinen Thron in der Mitte stehend, sondern von der Kraft des siebenten Himmels, wo der Unnennbare sitzt, und sein Auserwählter, dessen Name unergründbar ist, und dessen Namen alle Himmel nicht erfahren können, empfangen sie ihre Ordnung, denn er allein ist es, auf dessen Stimme alle Himmel und Throne Antwort geben. Ich bin also ermächtigt und gesandt worden, um dich hier hinaufzubringen, daß du diese Herrlichkeit sehest, und sehest den Herrn aller jener Himmel und dieser Throne sich verwandeln, bis er euer Aussehen und eure Gestalt bekommt. Ich sage dir aber, Jesaja, daß keiner, der in einen Leib dieser Welt zurückkehren muß, aufgestiegen ist und gesehen und wahrgenommen hat, was du wahrgenommen hast und was du noch sehen sollst, denn dir ist es bestimmt nach dem Lose des Herrn hierherzukommen, und von hier kommt die Kraft des sechsten Himmels und des Luftkreises. Und ich erhob mit Lobpreisung meinen Herrn, daß ich nach seinem Lose hierher kommen würde. Und er sprach: Höre nun noch dies von deinem Genossen: wenn du aus dem Leibe nach dem Willen Gottes als Geist hier hinaufgestiegen bist, dann wirst du das Kleid empfangen, das du sehen wirst, und auch die andern Kleider, gezählt und beiseite gelegt, wirst du sehen, und dann wirst du den Engeln im siebenten Himmel gleichen. Und er brachte mich hinauf in den sechsten Himmel, da gab es keine zur Linken und keinen Thron in der Mitte, sondern alle hatten ein Aussehen und ihr Lobgesang war der gleiche. Und mir war Macht gegeben, und ich lobsang mit ihnen, und auch jener Engel, und unser Lobgesang war wie der ihrige. Und daselbst nannten alle den ersten Vater und seinen Geliebten Christus und den Heiligen Geist, alle mit einer Stimme, und sie war nicht wie die Stimme der Engel im fünften Himmel, und nicht wie ihre Rede, sondern eine andere Stimme erscholl daselbst, und viel Licht war daselbst. Und dann, als ich im sechsten Himmel war, hielt ich für Finsternis jenes Licht, das ich in den fünf Himmeln gesehen hatte. Und ich freute mich und pries den, der solches Licht denen, die seine Verheißung erwarten, geschenkt hat. Und ich flehte den Engel, der mich führte, an, daß er mich von nun an nicht mehr in die Welt des Fleisches zurückführen solle. Ich sage euch aber, Hiskia und Jasub, mein Sohn, und Micha, daß viel Finsternis hier ist. Und der Engel, der mich führte, fühlte, was ich dachte, und sprach: Wenn du dich schon über dieses Licht freust, wie vielmehr, wenn im siebenten Himmel du das Licht sehen wirst, wo Gott und sein Geliebter ist, woher ich gesandt worden bin, der in der Welt Sohn genannt werden soll. Noch nicht ist er offenbart worden, der in der 164 verderbten Welt sein soll, und die Kleider und Throne und Kronen, die für die Gerechten zurückgelegt sind, für die, welche an jenen Herrn glauben, der in eurer Gestalt herabkommen wird. Denn das Licht daselbst ist groß und wunderbar. Was aber deinen Wunsch, nicht in das Fleisch zurückzukehren, betrifft, so sind deine Tage noch nicht erfüllt, daß du hierherkommen könntest. Als ich das hörte, wurde ich traurig; er aber sprach: Sei nicht traurig. Und er trug mich in den Luftkreis des siebenten Himmels, und ich hörte nochmals eine Stimme, die sprach: Bis wieweit soll er hinaufsteigen, der bei Fremden wohnt?, und ich fürchtete mich und begann zu zittern. Und als ich zitterte, siehe da kam eine andere Stimme von da gesandt und sprach: Es sei dem heiligen Jesaja erlaubt, bis hierher aufzusteigen, denn hier ist sein Kleid. Und ich fragte den Engel, der mit mir war, und sprach: Wer ist jener, der mir verbot, und wer ist dieser, der mir erlaubte aufzusteigen? Und er sprach zu mir: Der dir verbot, ist der, welcher über die Lobgesänge des sechsten Himmels gesetzt, ist und der dir Erlaubnis gab, ist dein Herr, Gott, der Herr Christus, der auf Erden Jesus genannt werden soll, aber seinen Namen kannst du nicht hören, bis du aufsteigen wirst aus diesem Leibe. Und er ließ mich aufsteigen in den siebenten Himmel, und daselbst sah ich ein wunderbares Licht und Engel ohne Zahl. Und daselbst sah ich alle Gerechten von Adam an, und daselbst sah ich den heiligen Abel und alle Gerechten. Und daselbst sah ich Henoch und alle, die mit ihm waren, entkleidet des fleischlichen Gewandes, und ich sah sie in ihren höheren Gewändern, und sie waren wie die Engel, die daselbst in großer Herrlichkeit stehen. Aber auf ihren Thronen saßen sie nicht, noch waren die Kronen ihrer Herrlichkeit auf ihrem Haupte. Und ich fragte den Engel, der mit mir war: Wie kommt es, daß sie wohl ihre Kleider empfangen haben, aber ohne ihre Throne und ihre Kronen sind? Und er sprach zu mir: Die Kronen und Throne der Herrlichkeit haben sie jetzt nicht empfangen, sondern erst, wenn der Geliebte hinaufsteigen wird in der Gestalt, in der du ihn herabsteigen sehen wirst -; es wird nämlich in den letzten Tagen der Herr, der Christus genannt werden soll, in die Welt hinabsteigen. - Aber dennoch sehen sie die Throne und wissen, wem von ihnen sie gehören werden und wem die Kronen gehören werden, nachdem er hinabgestiegen und euch an Aussehen gleich geworden sein wird, und man meinen wird, er wäre Fleisch und ein Mensch. Und der Gott jener Welt wird die Hand gegen seinen Sohn ausstrecken, und sie werden Hand an ihn legen und ihn kreuzigen am Holze, ohne zu wissen, wer es ist. Und so wird sein Herabkommen, wie du sehen wirst, den Himmeln verborgen sein, so daß unbemerkt bleibt, wer es ist. Und wenn er dem Engel des Todes die Beute genommen haben wird, wird er am dritten Tage aufsteigen und wird in jener Welt 545 Tage bleiben, und dann werden viele von den Gerechten mit ihm aufsteigen, deren Geister die Kleider nicht empfangen, bis der Herr Christus aufsteigen wird, und sie mit ihm aufsteigen. Dann also werden sie ihre Kleider und ihre Throne und Kronen empfangen, wenn jener in den siebenten Himmel aufgestiegen sein wird. Und ich sprach zu ihm: Wonach ich dich schon im dritten Himmel fragte: zeige mir, wie das, was in jener Welt geschieht, hier bekannt wird. Und während ich noch mit ihm redete, siehe da kam einer von den Engeln, die umherstanden, herrlicher als die Herrlichkeit jenes Engels, der mich aus der Welt heraufgebracht hatte. Und er zeigte mir Bücher aber nicht wie Bücher, dieser Welt, und er öffnete sie, und die Bücher waren geschrieben, aber nicht wie Bücher dieser Welt. Und er gab sie mir, und ich las sie, und siehe, die Taten der Kinder Israels waren darin aufgezeichnet, und die Taten solcher, die ich nicht kenne, mein Sohn Jasub. Und ich sprach: Wahrhaftig, es ist nichts verborgen im siebenten Himmel von dem, was in dieser Welt geschieht. Und ich sah daselbst viele Kleider niedergelegt und viele Throne und viele Kronen. Und ich sprach zu dem Engel, der mich führte: Wem gehören diese Kleider und Throne und Kronen? Und er sprach zu mir: Diese Kleider sollen viele aus jener Welt empfangen, wenn sie glauben an die Worte jenes, der, wie ich dir gesagt habe, genannt werden soll, und sie halten und daran glauben und an sein Kreuz glauben. Für sie sind sie niedergelegt. Und ich sah einen dastehen, dessen Herrlichkeit alles überragte, und seine Herrlichkeit war groß und wunderbar. Und nachdem ich ihn erblickt hatte, kamen alle Gerechten, die ich sah, und alle Engel, die ich sah, zu ihm, und Adam, Abel und Seth und alle Gerechten traten zunächst heran, beteten ihn an und priesen ihn alle mit einer Stimme, und auch ich lobsang mit ihnen und mein Lobgesang war wie der ihrige. Und dann traten alle Engel heran, beteten und lobsangen. Und ich wandelte mich wiederum und wurde wie ein Engel. Da sprach der Engel, der mich führte, zu mir: Es ist der Herr aller Herrlichkeit, den du gesehen hast. Und während der Engel noch redete, sah ich einen andern Herrlichen, der ihm glich, und die Gerechten traten zu ihm heran, beteten an und lobsangen, und auch ich lobsang mit ihnen, aber meine Herrlichkeit wandelte sich nicht nach ihrem Aussehen. Und danach traten die Engel heran und beteten an. Und ich sah den Herrn und den zweiten Engel, und sie standen, der andere aber, den ich gesehen hatte, war zur Linken meines Herrn. Und ich fragte: Wer ist dieser? und er sprach zu mir: Bete ihn an, denn dieser ist der Engel des Heiligen Geistes, der durch dich und die andern Gerechten geredet hat. Und ich schaute die große Herrlichkeit, indem die Augen meines Geistes geöffnet wurden, und ich vermochte danach nicht zu sehen, noch der Engel, der mit mir war, noch alle Engel, die ich meinen Herrn hatte anbeten sehen. Aber die Gerechten sah ich mit großer Kraft die Herrlichkeit jenes schauen. Da trat mein Herr zu mir, und der Engel des Geistes und sprach: Siehe, wie dir gegeben ist, Gott zu schauen, und um deinetwillen ist dem Engel bei dir Macht gegeben worden. Und ich sah, wie mein Herr anbetete und der Engel des Heiligen Geistes und wie beide zusammen Gott priesen. Und danach traten alle Gerechten heran und beteten an, und die Engel traten heran und beteten an, und alle Engel lobsangen. Und danach hörte ich die Stimmen und Lobgesänge, die ich in jedem einzelnen der sechs Himmel hatte aufsteigen hören und die hier vernehmbar waren. Und sie wurden alle jenem Herrlichen geschickt, dessen Herrlichkeit ich nicht sehen konnte. Und ich selbst hörte und sah den Lobgesang für ihn. Und der Herr und der Engel des Geistes hörten alles und sahen alles. Und alle Lobgesänge, die aus den sechs Himmeln gesandt wurden, wurden nicht allein gehört, sondern sie waren auch sichtbar. Und ich hörte den Engel, der mich führte, wie er sprach: Das ist der Höchste der Hohen, der in der heiligen Welt wohnt und unter den Heiligen ruht, der von dem Heiligen Geist durch den Mund der Gerechten Vater des Herrn genannt werden soll. Und ich hörte die Worte des Höchsten, des Vaters meines Herrn, wie er zu meinem Herrn Christus, der Jesus genannt werden soll, sprach: Geh und steige hinab durch alle Himmel und steige hinab zum Firmamente und zu dieser Welt, bis zum Engel im Totenreich, aber bis zur Hölle sollst du nicht gehen. Und du sollst gleich werden dem Bilde aller, die in den fünf Himmeln sind, und der Gestalt der Engel im Firmament wirst du mit Sorgfalt gleichen und auch den Engeln, die im Totenreich sind. 11 Und keiner von den Engeln dieser Welt wird erkennen, daß du mit mir zusammen der Herr der sieben Himmel und ihrer Engel bist. 12 Und sie werden nicht erkennen, daß du zu mir gehörst, bis ich mit der Stimme der Himmel ihre Engel und ihre Lichter rufen und die gewaltige Stimme zum sechsten Himmel hin erschallen lassen werde, daß du richten und vernichten sollst den Fürsten und seine Engel und die Götter dieser Welt, und die Welt, die von ihnen regiert wird, 13 denn sie haben mich verleugnet und gesagt: Wir allein und außer uns niemand. 14 Und dann wirst du von den Engeln des Todes zu deinem Platze aufsteigen und dich nicht verwandeln in jedem Himmel, sondern in Herrlichkeit wirst du aufsteigen und zu meiner Rechten sitzen. 15 Und dann werden dich die Fürsten und Mächte dieser Welt anbeten. 16 Das hörte ich die große Herrlichkeit meinem Herrn befehlen. 17 Und danach sah ich, als mein Herr aus dem siebenten Himmel in den sechsten Himmel heraustrat. 18 Und der Engel, der mich führte aus dieser Welt, war bei mir und sprach: Merke auf Jesaja, und schau, daß du die Verwandlung des Herrn und sein Hinabsteigen siehst. 19 Und ich schaute, und als die Engel ihn dann sahen, die im sechsten Himmel sind, priesen und lobten sie ihn, denn er war noch nicht verwandelt in die Gestalt der Engel daselbst, und sie priesen ihn, und auch ich pries mit ihnen. 20 Und ich sah, als er in den fünften Himmel hinabstieg und im fünften Himmel das Aussehen der Engel daselbst annahm, und sie priesen ihn nicht, denn sein Aussehen war wie das ihrige. 21 Und alsbald stieg er in den vierten Himmel hinab und nahm das Aussehen der Engel daselbst an, 22 und als sie ihn sahen, priesen und lobten sie ihn nicht, denn sein Aussehen war wie das ihrige. 23 Und wiederum sah ich, als er in den dritten Himmel hinabstieg und das Aussehen der Engel im dritten Himmel annahm. 24 Und die Hüter an der Pforte des Himmels verlangten das Losungswort, und der Herr gab es ihnen, um nicht erkannt zu werden, und als sie ihn sahen, priesen und lobten sie ihn nicht, denn sein Aussehen war wie das ihrige. 25 Und wiederum sah ich, als er in den zweiten Himmel hinabstieg, und abermals gab er daselbst das Losungswort, denn die Türhüter verlangten es, und der Herr gab es. 26 Und ich sah, wie er die Gestalt der Engel im zweiten Himmel annahm und sie ihn sahen und ihn nicht priesen, weil sein Aussehen war wie das ihrige. 27 Und abermals sah ich, wie er in den ersten Himmel hinabstieg und auch daselbst das Losungswort den Türhütern gab und das Aussehen der Engel annahm, die zur Linken jenes Thrones sind, und wie sie ihn nicht priesen und lobten, weil sein Aussehen wie das ihrige war. 28 Mich aber fragte niemand wegen des Engels, der mich führte. 29 Und weiterhin stieg er hinab in das Firmament, wo der Fürst dieser Welt wohnt, und er gab das Losungswort denen zur Linken, und sein Aussehen war wie das ihrige, und sie priesen ihn nicht daselbst, sondern sie bekämpften einander aus Neid, denn 165 daselbst herrscht die Macht des Bösen und Neid um das Geringste. 30 Und ich sah, als er hinabstieg und den Engeln der Luft gleich wurde und er war wie einer von ihnen. 31 Und er gab kein Losungswort, denn einer beraubte und vergewaltigte den andern. 1 Und danach schaute ich, und der Engel, der mit mir redete, welcher mich führte, sprach zu mir: Merke auf, Jesaja, Sohn des Amoz, denn dazu bin ich von Gott gesandt. 2 Und ich sah aus dem Geschlecht Davids, des Propheten, ein Weib mit Namen Maria, die war eine Jungfrau, und einem Mann mit Namen Joseph verlobt, einem Zimmermann, und auch er war aus dem Samen und dem Geschlechte des gleichen David aus Bethlehem in Juda. 3 Und er kam zu seinem Anteil. Und als sie verlobt war, fand es sich, daß sie schwanger war, und Joseph, der Zimmermann, wollte sie verlassen. 4 Aber der Engel des Geistes erschien in dieser Welt, und darnach verließ Joseph Maria nicht, sondern bewahrte sie; er offenbarte aber niemand diese Angelegenheit. 5 Und er nahte sich nicht Maria, sondern bewahrte sie wie eine heilige, wenn auch schwangere Jungfrau. 6 Und er wohnte noch nicht zwei Monate mit ihr. 7 Und nach zwei Monaten an Tagen, als Joseph in seinem Hause war und Maria sein Weib, jedoch beide allein, 8 da geschah es, während sie allein waren, daß Maria alsbald mit ihren Augen hinschaute und ein kleines Kind sah, und sie war bestürzt. 9 Und als die Bestürzung gewichen war, wurde ihr Mutterleib wie zuvor befunden, ehe sie schwanger war. 10 Und als ihr Mann Joseph zu ihr sagte: Was macht dich bestürzt? wurden seine Augen geöffnet, und er sah das Kind und pries Gott, daß der Herr zu seinem Anteil gekommen sei. 11 Und eine Stimme kam zu ihnen: Erzählt dieses Gesicht niemand. 12 Aber das Gerücht über das Kind verbreitete sich in Bethlehem. 13 Einige sagten: Die Jungfrau Maria hat geboren, bevor sie zwei Monate verheiratet war, 14 und viele sagten: Sie hat nicht geboren, und die Wehmutter ist zu ihr hinaufgegangen, und wir haben keinen Schmerzensschrei gehört. Und sie waren alle im Dunkel über ihn, alle wußten von ihm, aber keiner wußte, woher er war. 15 Und sie nahmen ihn und kamen nach Nazareth in Galiläa. 16 Und ich sah, o Hiskia und mein Sohn Jasub, und erkläre vor den übrigen Propheten, die hier stehen, daß er allen Himmeln und allen Fürsten und jedem Gott dieser Welt geboren war. 17 Und ich sah: er sog in Nazareth die Brust wie ein Säugling und wie es Sitte war, um nicht erkannt zu werden. 18 Und als er herangewachsen war, tat er große Zeichen und Wunder im Lande Israel und in Jerusalem. 19 Und darnach wurde der Widersacher neidisch auf ihn und reizte die Kinder Israels gegen ihn auf, indem sie nicht wußten, wer er war, und überlieferten ihn dem Könige und kreuzigten ihn, und er stieg hinab zum Engel der Unterwelt. 20 In Jerusalem nämlich sah ich, wie sie ihn kreuzigten am Holze, 21 und auch wie er nach drei Tagen auferstand und noch manche Tage blieb. 22 Und der Engel, der mich führte, sprach zu mir: Merke auf, Jesaja! Und ich sah, als er seine zwölf Jünger aussandte und auffuhr. 23 Und ich sah ihn, und er war im Firmament, aber er hatte sich nicht verwandelt in ihre Gestalt, und alle Engel des Firmaments und Satan sahen ihn und beteten ihn an. 24 Und es erhob sich daselbst große Trauer, indem sie sprachen: Wie ist unser Herr herabgekommen über uns, und wir merkten nicht die Herrlichkeit, die über ihm war, die, wie wir sehen, sich über ihm befand vom sechsten Himmel her? 25 Und er stieg auf in den zweiten Himmel und verwandelte sich nicht, sondern alle Engel zur Rechten und zur Linken und der Thron in der Mitte 26 beteten ihn an und priesen ihn und sprachen: Wie ist unser Herr uns verborgen geblieben, als er hinabstieg, und wir merkten nichts? 27 Und ebenso stieg er auf zum dritten Himmel, und sie lobsangen und sprachen in gleicher Weise, 28 und in dem vierten und fünften Himmel sprachen sie genau ebenso, 29 es war vielmehr ein Lobgesang und danach verwandelte er sich nicht. 30 Und ich sah, als er in den sechsten Himmel aufgestiegen war, und sie ihn anbeteten und ihn priesen, 31 aber in allen Himmeln wuchs die Lobpreisung. 32 Und ich sah ihn, wie er in den siebenten Himmel aufstieg und alle Gerechten und alle Engel ihn priesen. Und alsbald sah ich, wie er zur Rechten jener großen Herrlichkeit sich niedersetzte, deren Herrlichkeit ich, wie ich euch sagte, nicht zu schauen vermochte. 33 Und auch den Engel des heiligen Geistes sah ich zur Linken sitzen. 34 Und dieser Engel sprach zu mir: Jesaja, Sohn des Amoz, es ist genug für dich, denn das sind gewaltige Dinge, du hast ja geschaut, was kein Fleischgeborener sonst geschaut hat, 35 und du wirst in dein Kleid zurückkehren, bis deine Tage erfüllt sind; dann wirst du hierher kommen. Dies habe ich gesehen. 36 Und Jesaja erzählte es allen, die vor ihm standen, und sie lobsangen. Und er redete mit dem König Hiskia und sprach: Solches habe ich geredet, 37 und das Ende dieser Welt 38 Und dieses ganze Gesicht wird sich erfüllen im letzten Geschlecht. 39 Und Jesaja ließ ihn schwören, daß er dies dem Volke Israel nicht erzählen würde, noch irgendeinem Menschen gestattet würde, die Worte niederzuschreiben. 40 Soweit ihr vom Könige vernehmen werdet, was in den Propheten gesagt ist, soweit sollt ihr es lesen. Und auch ihr sollt im Heiligen Geiste sein, damit ihr eure Kleider und die Throne und Kronen der Herrlichkeit, die im siebenten Himmel aufbewahrt werden, empfangt. 41 Wegen dieser Gesichte und Weissagungen zersägte Sammael Satan durch die Hand Manasses den Propheten Jesaja, den Sohn des Amoz. Und dieses alles überlieferte Hiskia dem Manasse im 26. Jahre. 43 Aber Manasse dachte nicht daran und nahm es nicht zu Herzen, sondern nachdem er dem Satan untertan geworden war, ging er zugrunde. Hier ist zu Ende das Gesicht des Propheten Jesaja samt seiner Himmelfahrt.